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Halten die druckfrischen Neuauflagen des Selbsthilfe-Wegweisers und der Notfallmappe in den Händen: (v.l.) Landrat Uwe Fietzek, Hanna Reurik und Paula Nordemann vom Senioren- und Pflegestützpunkt sowie Dr. Annegret Hölscher, Leiterin des Büros für Selbsthilfe und Gesundheit im Gesundheitsamt des Landkreises.
Halten die druckfrischen Neuauflagen des Selbsthilfe-Wegweisers und der Notfallmappe in den Händen: (v.l.) Landrat Uwe Fietzek, Hanna Reurik und Paula Nordemann vom Senioren- und Pflegestützpunkt sowie Dr. Annegret Hölscher, Leiterin des Büros für Selbsthilfe und Gesundheit im Gesundheitsamt des Landkreises.

06. November 2023

Orientierung in Krisensituationen: Landkreis legt Selbsthilfe-Wegweiser und Notfallmappe neu auf

Es sind zwei „Helfer in der Not“, die in der Vergangenheit schon viel Zuspruch erfahren haben, zuletzt aber wieder restlos vergriffen waren: der Wegweiser „Grafschafter Selbsthilfegruppen“, der auf 200 Seiten die Kontaktdaten hiesiger Selbsthilfegruppen und weiterer Anlaufstellen aufführt, sowie die Notfallmappe, die für unvorhersehbare Ereignisse wie Unfälle oder akute Erkrankungen die wichtigsten Informationen bündelt. Beide Druckwerke gibt der Landkreis Grafschaft Bentheim jetzt neu heraus. „Sowohl der Selbsthilfe-Wegweiser als auch die Notfallmappe geben eine gute Orientierung in Krisensituationen und haben sich zu wichtigen Leitfäden für unsere Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Umso schöner ist es, dass wir der großen Nachfrage nach beiden Publikationen mit den Neuauflagen nun wieder gerecht werden können“, sagt Landrat Uwe Fietzek. Die Notfallmappe erscheint in dritter, das Selbsthilfeverzeichnis bereits in zwölfter Auflage.

Mehr als 100 Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung

Aktuell bestehen in der Grafschaft rund 130 Selbsthilfegruppen zu den verschiedensten Themen wie Adipositas, Herzerkrankungen, Mobbing, Parkinson und Trauer. Organisiert sind diese Gruppen in der seit 1999 bestehenden Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises. Die zuständige Leiterin des Büros für Selbsthilfe und Gesundheit im Gesundheitsamt des Landkreises, Dr. Annegret Hölscher, freut sich, dass nun erneut ein umfassendes Verzeichnis auf den Weg gebracht werden konnte. Neben Kurzinfos zu den Gruppen und Kontaktdaten zu den Ansprechpersonen sind darin auch eine Reihe weiterer Stellen für hilfesuchende Menschen zu finden.

Landrat Fietzek dankt allen Mitwirkenden, vor allem den zahlreichen Ehrenamtlichen, die das stetig wachsende Selbsthilfe-Angebot in der Grafschaft überhaupt erst ermöglichten. Trotz der Vielfalt der Gruppen, sei jedoch noch nicht jeder Bereich abgedeckt, merkt Annegret Hölscher an: „Wer eine neue Gruppe gründen möchte, kann sich bei der Selbsthilfekontaktstelle melden und erhält die nötige Starthilfe.“

Eine wichtige Mappe für alle Notfälle

Im Jahr 2018 stellte der Landkreis erstmalig die damals neu geschaffene Notfallmappe vor. Der wesentliche Gedanke dahinter: Den Rettungsdienst oder das Krankenhauspersonal zügig mit wichtigen Informationen über die erkrankte oder verunfallte Person zu versorgen – vor allem, wenn diese nicht mehr in der Lage ist, selbst Auskunft zu geben. Die grüne Mappe enthält daher unter anderem Dokumente über Vorerkrankungen und einzunehmende Medikamente sowie Vordrucke für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Auch Checklisten, etwa hinsichtlich eines bevorstehenden Klinikaufenthalts, sind enthalten. Darüber hinaus kann die Mappe individuell bestückt werden.

Die Notfallmappe ist ausdrücklich nicht nur für Seniorinnen und Senioren bestimmt, sondern für Menschen jeden Alters gedacht – schließlich ist niemand vor einem plötzlichen Unglück gefeit. Landrat Fietzek lobt die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und sieht in der Notfallmappe zweifelsfrei ein Erfolgsmodell. Er unterstreicht dabei: „Viele Grafschafterinnen und Grafschafter sind bereits für das wichtige Thema der Vorsorge sensibilisiert. Mit der dritten Auflage der Notfallmappe hoffen wir, noch mehr Menschen zu erreichen.“ Paula Nordemann und Hanna Reurik vom Senioren- und Pflegestützpunkt raten dazu, die Mappe so zu verwahren, dass sie schnell zu finden ist: „Gerade in zeitkritischen Situationen kann die Notfallmappe dann wertvolle Dienste leisten.“ Entstanden ist die Notfallmappe auf Initiative des Grafschafter Ärztenetzes und des Senioren- und Pflegestützpunkts des Landkreises im Rahmen der Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim in Kooperation mit der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim, der Euregio-Klinik, dem Grafschafter Ärztenetz und der Betreuungsstelle des Landkreises.

Finanziell unterstützt wurde die Erstellung der Materialien durch die AOK Niedersachsen, die Wilfried-Jeurink-Stiftung und die Euregio-Klinik. Sowohl der Wegweiser „Grafschafter Selbsthilfegruppen“ als auch die Notfallmappe stehen allen Interessierten ab sofort kostenlos zur Verfügung. Das Selbsthilfe-Verzeichnis ist im Gesundheitsamt des Landkreises Grafschaft Bentheim in Nordhorn (Am Bölt 27) erhältlich. Die Notfallmappen liegen bei den mitwirkenden Partnern sowie bei weiteren Stellen, wie den Familienservicebüros, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen, aus.

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