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„In der Pflege gewaltige Herausforderungen zu meistern“

250 Besucher bei der Gesundheitskonferenz in der Alten Weberei

„In der Pflege haben wir künftig gewaltige Herausforderungen zu meistern. Wir müssen uns fragen, wie die Pflege angesichts der demographischen Entwicklung gestaltet werden kann“, betonte Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, in seinem Vortrag bei der 4. Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim. Rund 250 Interessierte waren zu der Veranstaltung zur „Zukunft der Pflege in der Grafschaft Bentheim“ in die Alte Weberei gekommen. Sie erwartete ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm rund um die Pflege und die Gewinnung von pflegerischen Nachwuchskräften. Moderiert wurde die Gesundheitskonferenz von Dr. Maren Preuß von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen.

„Das Thema ist uns so wichtig, dass wir der Pflege in der Grafschaft eine Gesundheitskonferenz gewidmet haben. Denn die große Herausforderung in der nahen Zukunft ist die Bewältigung des Problems des Fachkräftemangels. Um dieses zu verhindern, wird in der Grafschaft seit vielen Jahren eine Menge getan. Vor allem in den Nachwuchs wird mit großem Engagement investiert“, unterstrich Erster Kreisrat Uwe Fietzek bei seiner Begrüßung. „Sicher ist, dass wir die künftigen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen können. Dass wir in der Grafschaft an einem Strang ziehen, wird in der Gesundheitsregion deutlich.“

Mit welchen Maßnahmen seitens des Bundes auf die Herausforderungen reagiert werden soll, stellte Staatssekretär Andreas Westerfellhaus vor. Der Pflegebevollmächtige überbrachte Grüße des Gesundheitsministers Jens Spahn und ging in seinem Vortrag unter anderem auf den Pflege-TÜV, die Reform der Pflegeberufeausbildung und Anreize zur Gewinnung von Fachkräften ein. Zudem betonte er die Wichtigkeit interprofessioneller Teams in der Gesundheitsversorgung und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Auf den bestehenden Fachkräftemangel und die Situation der Pflegenden und Patienten ging Dr. Heiner Friesacher, Pflegewissenschaftler, Dipl.-Berufspädagoge und Fachkrankenpfleger für Intensivpflege in seinem Vortrag „Pflegende – eine aussterbende Art?“ ein.

Welche Ausbildungsformen und Pflege-Berufe es in der Grafschaft gibt, wurde anhand von Beispielen aus der Praxis aufgezeigt. So stellten Katharina Bölle und Maren Mersmann die Angebote der Berufsbildenden Schulen Gesundheit und Soziales vor. Birgit Sanders (Berufsfachschule Altenpflege) erläuterte anschließend die generalistische Pflegeausbildung und Markus Münch (Hochschule Osnabrück) ging auf die Studienmöglichkeiten im Bereich Pflege ein. Welche Maßnahmen zur Gewinnung von Fachkräften der Verein „Perspektive Pflege“ aus Cloppenburg ergriffen hat, erklärte Petra Lübbers. Elisabeth Eistrup, Koordinatorin der Arbeitsgemeinschaft Pflege Grafschaft Bentheim (AGP), präsentierte abschließend die Ziele und Aktivitäten der AGP.

Abgerundet wurde die 4. Gesundheitskonferenz durch einen Markt der Möglichkeiten, auf dem sich einige Einrichtungen aus dem Bereich der Pflege darstellten. Für Stimmung sorgten zudem „Frieda und Anneliese“ mit einer kleinen tänzerischen Comedy-Einlage.

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